Die Kerze selbst steht für Yin – sie schenkt durch ihre Unbeweglichkeit Halt, Stabilität und Ruhe.
Die Flamme steht für Yang – sie ist die bewegliche Energie, die ununterbrochen fliesst.
Wenn wir darüber nachdenken, erkennen wir, dass in allem Erscheinenden, in jedem Lebewesen, beide Qualitäten vorhanden sind.
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Die Flamme existiert nicht ohne die Kerze, und die Kerze funktioniert nicht ohne die Flamme.
Auch in uns selbst brauchen wir sowohl die einlassende als auch die tätige Qualität, wenn wir Harmonie anstreben. ![]()
Die Kerze reinigt durch ihre Flamme nicht nur uns, sondern auch unsere Umgebung auf spiritueller Ebene.
Schritte der Kerzenmeditation![]()
Vorbereitung
• Wähle einen ruhigen, ungestörten Ort.
• Stelle eine kleinere Kerze auf eine stabile, feuerfeste Unterlage.
Entspannung
• Setze dich bequem hin, die Wirbelsäule bleibt aufrecht. (Das ist sehr wichtig! )
• Schliesse für 1–2 Minuten die Augen und beobachte deinen Atem.
• Atme langsam und lasse die Anspannung los.
Ausrichtung der Aufmerksamkeit
• Öffne die Augen und richte deinen Blick auf die Flamme der Kerze.
• Versuche nicht zu analysieren, sondern beobachte lediglich ihre Bewegung, ihr Licht und ihr Tanz.
Umgang mit Gedanken
• Wenn Gedanken auftauchen, bewerte sie nicht, sondern lasse sie weiterziehen.
• Lenke deine Aufmerksamkeit immer wieder sanft zur Kerzenflamme zurück.

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