*Doppelblindische Studie: weder Patient noch Behandler wissen, welche Behandlung vergeben wird
Methode
90 Patientinnen und Patienten mit akutem Myokardinfarkt (AMI) wurden in drei Gruppen aufgeteilt: eine Reflexologiegruppe, eine Placebogruppe und eine Kontrollgruppe. Die Fussreflexzonenmassage wurde an drei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt, jeweils 20 Minuten pro Behandlung. Brustschmerzen und Angst wurden sofort danach und erneut 20 Minuten später bewertet.
Ergebnis
Die Schwere der Brustschmerzen in der Reflexologiegruppe war 20 Minuten nach der Intervention signifikant geringer als in der Kontroll- und Placebogruppe. Der Unterschied in den Angstwerten zwischen den drei Gruppen war nicht signifikant.
Konklusion
Die Fussreflexzonenmassage war wirksam bei der Linderung von Brustschmerzen. Die stärkste Wirkung wurde 20 Minuten nach der Intervention festgestellt, verglichen mit sowohl der Placebo- als auch der Kontrollgruppe ohne Intervention. Die Reflexologie kann zur Linderung von Brustschmerzen bei Patientinnen und Patienten mit akutem Myokardinfarkt (AMI) eingesetzt werden.
94 Patientinnen und Patienten mit Hypertonie Stadium 2 wurden in eine Reflexologiegruppe und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die Fussreflexzonenmassage wurde für fünf Minuten in sitzender Position durchgeführt. Die Kontrollgruppe erhielt die herkömmliche Behandlung, einschließlich blutdrucksenkender Medikamente, sowie Ernährungs-, Bewegungs- und Lebensstilberatung. Blutdruck und Herzfrequenz wurden zu festgelegten Zeitpunkten gemessen.
Ergebnis
Blutdruck (systolisch (*„Spitzenwert“ beim Pumpen) und diastolisch (*„Ruhewert“ zwischen den Herzschlägen) sowie Herzfrequenz sanken nach der Reflexzonenmassage signifikant gegenüber den Ausgangswerten, sowohl 15 als auch 30 Minuten danach.
Konklusion
Bei Anwendung einer spezifischen Reflexzonentechnik sank dieHerzfrequenz bei Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck signifikant im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch der Blutdruck wurde gesenkt, jedoch gaben die Forschenden an, dass dies statistisch nicht signifikant war.
Sanskrit: Anahata, „unverletzt“ oder „unerschlagen“ ist das vierte Chakra und bildet die Mitte der sieben Hauptchakren. Es gilt als Brücke zwischen den drei unteren (körperlich orientierten) und den drei oberen (geistig-spirituellen) Chakren.
🪷 Grundlegendes
Lage: Mitte der Brust, auf Höhe des Herzens
Farbe: Grün (manchmal auch Rosa oder Gold)
Element: Luft
Drüsen: Thymusdrüse
Sinn: Haptik
Wort: Ich liebe
Aromen: Rose, Jasmin, Estragon, Kardamom
💚 Themen des Herzchakras
Liebe & Mitgefühl: Bedingungslose Liebe zu sich selbst und anderen
Verbundenheit: Einheit mit Menschen, Natur und dem Leben
Heilung: Fähigkeit zu vergeben, innere Wunden zu heilen
Gleichgewicht: Balance zwischen Geben und Nehmen
Lebensfreude & Dankbarkeit: Herzöffnung für das Schöne im Leben
Das Sakralchakra (Sanskrit: Svadhisthana, „Süssigkeit“) ist das zweite Chakra und steht für Lebensfreude, Sinnlichkeit und schöpferische Energie.
🪷 Grundlegendes
Lage: Unterbauch, etwa zwei Fingerbreit unterhalb des Nabels.
Farbe: Orange
Element: Wasser
Drüsen: Eierstöcke, Hoden
Sinn: Geschmack
Wort: Ich fühle
Aromen: Ylang-Ylang, Sandelholz, Myrrhe, Pfeffer, Vanille, Bitterorange und Orange
🌊 Themen des Sakralchakras
Gefühle & Emotionen: Zugang zu Freude, Trauer, Wut, Leidenschaft
Körperlicher Bezug: Alle Körpersäfte werden von hier aus beeinflusst: Blut, Lymphe, Schweiß, Verdauungssäfte, Sperma und Urin sowie die Tränen. Hormonelle Steuerung von Eierstöcken, Keimdrüsen und Hoden
72 Frauen mit Brustkrebs (im Stadium I-III), bei denen einen Stahlentherapie geplant war, wurden entsprechend ihrer Preferänzen einer Reflexzonengruppe oder einer Kontrollgruppe zugeordnet. Die Reflexzonengruppe erhielt einmal pro Woche eine Reflexzonenbehandlung, die mit der Strahlentherapie abgestimmt war, und diese wurde über einen Zeitraum 10 Wochen durchgeführt.
Ergebnis
Die Reflexzonengruppe zeigte nach 5 Wochen Strahlentherapie eine signifikant niedrigeres Erschöpfungsniveau im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die Lebensqualität der Kontrollgruppe hat sich nach 5 Wochen Strahlentherapie verschlechtert, während sie sich in der Reflexzonengruppe nicht geändert hat. Nach 10 Wochen zeigte die Reflexzonengruppe auch eine signifikante Entwicklung der Schlafqualität. An der Enduntersuchung nahmen 58 Frauen teil.
Konklusion
Die Reflexzonentherapie kann während der Strahlentherapie bei Brustkrebspatientinnen positive Effekte auf Erschöpfung, Schlafqualität, Schmerzintensität und Lebensqualität haben. Die Autoren erklärten, dass „die Fussreflexzonenmassage einem Abfall der Lebensqualität vorbeugen kann. Zudem zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Erschöpfung und der Lebensqualität bei den behandelten Patientinnen.“
*Watsons Theorie: Der Ansatz betont die transpersonale Beziehung zwischen Pflegenden und Patientinnen, die auf Vertrauen und menschlicher Würde basiert. Das Konzept berücksichtigt den Menschen in seiner Ganzheit – Körper, Geist und Seele.
Methode: 72 Frauen wurden in eine Reflexologie-Gruppe und eine Kontrollgruppe eingeteilt.
Ergebnisse: Das Angst- und Depressionsniveau war in der Gruppe, die Reflexologie erhielt, deutlich niedriger. Zudem zeigte die Reflexologie-Gruppe eine erhöhte Lebensqualität sowie eine signifikante Minderung der durch Chemotherapie verursachten Symptome, wie Erschöpfung, Schmerzen, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit.
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Reflexologie wirksam ist bei der Reduktion von Angst und Depression bei Frauen mit gynäkologischem Krebs und die Lebensqualität während der Chemotherapie verbessert. Die Studie weist darauf hin, dass das Angebot von Reflexologie über einen bestimmten Zeitraum während der Chemotherapie die Dauer ihrer Wirkung verlängern kann.
Urvertrauen: Sicherheit im Leben, Geborgenheit, „verwurzelt sein“
Körperliche Bedürfnisse: Nahrung, Schlaf, Schutz, Gesundheit. Die festen Bestandteile des Körpers wie Knochen, Wirbelsäule, Zähne und Nägel – aber auch Blut, Beckenboden und Darm
In meinen Sitzungen und Videos spreche ich oft über Chakren. Deshalb möchte ich in einer Serie alle Chakren vorstellen, damit dieses System – soweit es mir bekannt ist – besser verstanden werden kann.
Unter Chakren versteht man die Verbindungsstellen zwischen Körper und Astralleib (Energiekörper, unsichtbare Hülle) des Menschen.
Alte indische und tibetische Texte erwähnen zwischen 72’000 und 350’000 solcher Energiezentren.
Sieben davon gelten als die Hauptenergiezentren des Menschen. Sie liegen entlang der Wirbelsäule beziehungsweise der senkrechten Körperachse.
Diese Energiezentren stellt man sich trichterförmig vor, mehrere Zentimeter über die Körperoberfläche hinausragend.
Gemäss den vedischen Schriften und den Upanishaden, den philosophischen Texten des Hinduismus, sind die Chakren eng mit wichtigen Drüsen verbunden.
Im besten Fall drehen sich die Energiewirbel schnell, leuchten intensiv und strahlen in den ihnen zugeordneten klaren Farben.
In jedem Lebensalter lernen wir neue Methoden, wie wir mit dem, was wir als unsere Umwelt wahrnehmen, harmonisch leben können.
Durchlaufen wir diese Lernschritte erfolgreich, werden unsere Chakren angeregt und können die Umgebungsenergie aufnehmen.
Die Fussreflexzonenmassage kann Blockaden in den Chakren positiv beeinflussen. Auf den Fusssohlen befinden sich verschiedene Felder und Punkte für Organe und Drüsen, die wiederum mit den Chakren verbunden sind.
Kurz möchte ich die Geschichte meines „spirituellen Weges“ erzählen.
2017 wurde es für mich immer dringlicher, meine Berufung zu finden – wofür ich „auf die Erde gekommen“ bin. Ich hatte es satt, nur fürs Geld irgendeine Tätigkeit von 8:00 bis 17:00 auszuüben.
Ich habe meine Berufung überall gesucht. Viele verschiedene Methoden habe ich ausprobiert, ich bin zu „Gurus“, “Lehrer:innen” gegangen und habe völlig fremde Menschen gebeten, mir zu sagen, was mein Lebenssinn sei. Ich bin auch auf den Camino (France) gegangen. Ja, ich sagte zwar, dass ich keine Erwartungen an den Pilgerweg habe, doch insgeheim hoffte ich trotzdem auf ein „Zeichen“, das mir zeigen würde, warum ich hier bin.
Doch es gab kein grosses Zeichen – kein Feuerwerk, kein Erdbeben. Es gab nur eine begrenzte Zeit und den Weg, den ich gehen wollte. Als ich dann daran dachte, dass ich nach meiner Ankunft in Santiago nur noch 3–4 Tage haben würde, bevor ich wieder in meinen ungeliebten Job zurück müsste, wurde mir klar, was für mich wirklich wichtig war: Ich wollte die restliche Zeit mit meiner Familie verbringen. Sie sind mir wichtiger als die noch offenen Kilometer und die Ortschaften, die ich hätte besuchen können. Also bin ich zu meiner Familie gereist.
Das war jedoch nicht das Ende meiner Geschichte. Als ich in mein „altes Leben“ zurückkehrte, fiel ich noch tiefer. Man könnte es eine Midlife-Crisis oder Depression nennen. (Viele erleben das nach dem Camino, aber nur selten wird darüber gesprochen.) Es dauerte Monate, bis ich wieder Sinn und Ziel in meinem Leben fand. Ich habe sehr gelitten. Ich war sogar wütend auf den Camino, weil er mir nicht das gegeben hatte, was ich mir heimlich erhofft hatte – auch wenn ich wusste, dass es töricht war, so etwas von einer Reise zu erwarten.
Um wieder ins Leben zu kommen und mich besser zu fühlen, begann ich einen Kurs in Fussreflexzonentherapie – eine Möglichkeit, die ich schon vor dem Camino in Betracht gezogen hatte. Zumindest hoffte ich, dadurch weniger im Kopf und mehr im Körper zu sein. Doch ich habe viel mehr bekommen.
Mir wurde klar, wie egoistisch es eigentlich ist, ständig helfen zu wollen. Oft hilft man, um sich selbst wertvoll zu fühlen, weil man etwas „Gutes“ getan hat. Heute glaube ich nicht mehr daran, dass es nur die eine Berufung gibt oder dass eine Methode mich „retten“ oder zu einem besseren Menschen machen könnte. Das Leben besteht aus vielen Erfahrungen und Begegnungen, die wir schätzen sollen.
Heute denke ich, dass ich hier auf dieser Welt bin, um das Leben zu spüren – viel zu erfahren und nichts zu verpassen, was mir begegnet und mich umgibt. An eine endgültige „Erleuchtung“ glaube ich nicht. Die Dinge, an die wir glauben, die Methoden, die wir ausprobieren, die Wege, die wir gehen – sie sind alle nur Mittel, um uns selbst hier auf der Erde, in Fleisch und Blut, zu spüren und zu erfahren. Ganz gleich, wo wir geboren wurden und welche Wege wir wählen. So empfinde ich es zumindest. Für mich scheint es wahr zu sein.
Mit meinen Erfahrungen stehe ich euch als Begleiterin auf eurem Weg zur Seite.
Eine randomisiert kontrollierte vergleichende Studie
*Palliativpflege: die ganzheitliche Betreuung von Menschen mit unheilbaren, fortschreitenden Erkrankungen, bei denen eine Heilung nicht mehr möglich ist. Ziel ist nicht die Heilung, sondern die Linderung von Beschwerden und die Verbesserung der Lebensqualität – körperlich, psychisch, sozial und spirituell.
Methode
88 ambulante Krebspatienten in palliativer Pflege wurden zufällig in 2 Gruppen verteilt: Reflexzonen- und Relaxationsgruppe. Beide Gruppen haben 6 mal 30 Minuten Behandlungen (Reflexologie u. Relaxation) pro Woche bekommen.
Ergebnis
Obwohl in beiden Gruppen eine statistisch signifikante Minderung von Angst und Depression während des Beobachtungszeitraums festgestellt wurde, zeigte die Reflexzonengruppe eine signifikant stärkere Reduktion dieser Symptome über den Zeitraum von sechs Wochen im Vergleich zur Relaxationsgruppe. Allerdings war diese Verbesserung signifikant ausgeprägter in der Reflexologiegruppe. Patient:innen, die die Reflexzonenbehandlung erhielten, zeigten bessere mentale Stabilität und eine höhere subjektive Lebensqualität als jene in der Relaxationsgruppe.
Konklusion
Obwohl beide Behandlungsformen eine signifikante Reduktion von Angst und Depression bei Krebspatient:innen zeigten, erwies sich die Reflexzonenbehandlung als deutlich effektiver in der Verbesserung der Lebensqualität und zeigte zudem eine stärkere Wirkung auf die Schmerzkontrolle im Vergleich zur Relaxation allein.
72 Lymphom-Patienten wurden in eine Reflexzonengruppe und eine Kontrollgruppe eingeteilt. Die Patienten in der Reflexzonen Gruppe haben auf fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Fussreflexzonenbehandlung bekommen, während die Kontrollgruppe die normale Pflege erhalten hat.
Ergebnis
Zu Beginn der Studie waren die Werte für Erschöpfung, Schmerzempfinden und Schlafqualität in beiden Gruppen vergleichbar und zeigten keine signifikanten Unterschiede. Nach Abschluss der fünftägigen Behandlung zeigte sich jedoch in der Fußreflexzonenmassagegruppe eine signifikante Verbesserung in allen drei Bereichen im Vergleich zur Kontrollgruppe.
Konklusion
Im Vergleich zur regulären Krebsversorgung zeigt das Ergebnis, dass die Fußreflexzonenbehandlung wirksam zur Linderung von Erschöpfung und Schmerz beitragen und gleichzeitig die Schlafqualität bei Lymphom-Patient:innen verbessern kann.